
Ich arbeite gerne auf der Hensoltshöhe, weil ich hier die Freiheit habe, unserem gemeinsamen Auftrag entsprechend tätig zu sein. Ich schätze es, dass Schwestern und Mitarbeitende wie in einer Familie aneinander Anteil nehmen, Freude, Sorgen und Nöte teilen, füreinander beten, einander
Korrektur und Hilfe geben.

Ich bin gern Diakonisse, weil ich mich von Gott in diese Lebensform berufen weiß; darum habe ich meine eigenen Lebenspläne aufgegeben. Heute bin ich überrascht, was Gott aus meinem Leben gemacht hat! Meine Aufgaben in der missionarischen Diakonie lassen mich in meiner Persönlichkeit und im Vertrauen zu Gott wachsen. Ich darf erleben, dass Jesus Menschen durch mich beschenkt und auch ich selbst wieder beschenkt werde.

Ich arbeite gerne auf der Hensoltshöhe, weil mir ein großer Gestaltungsrahmen gegeben ist, in dem ich mich bewegen und entfalten kann, eingebettet in eine Atmosphäre des Vertrauens und des Miteinanders. Hier ist der Mitarbeitende und sein Wohlergehen im Blick. Eine langfristige Arbeitsperspektive ist gegeben.

Ich bin gern Diakonisse, weil unsere Lebensform mir einen großen zeitlichen und finanziellen Freiraum gibt, Gott und den Menschen zu dienen. Unsere verbindliche Gemeinschaft ist für mich Geschenk und Herausforderung zugleich. Sie ermöglicht es, missionarische und diakonische Projekte anzupacken, die eine Einzelperson nicht bewältigen könnte.

Ich arbeite gerne auf der Hensoltshöhe, weil ich hier den Raum habe, über rein medizinische Gesichtspunkte hinaus auf den Menschen als unverwechselbare Person einzugehen und weil ich weiß, dass unsere Arbeit im Sanatorium und auch mein ehrenamtliches Engagement von vielen Schwestern und Mitarbeitenden im Gebet begleitet wird.