Gemeinsam glauben, leben und dienen

Das Gemeinschafts-Diakonissen-Mutter-haus Hensoltshöhe ist das geistliche und organisatorische Zentrum für die Arbeit der Diakonissen. Hier leben sie, nehmen gemeinsam ihre Mahlzeiten ein und versammeln sich zu Andacht und Gebet. Das Mutterhaus ist ihr Zuhause – und mehr noch: ihre Heimat.

Die Schwesternschaft versteht sich als eine große Familie, in der man am Leben der anderen teilnimmt, sich gegenseitig unterstützt und ermutigt. Das Mutterhaus ist der Ort, an dem die Diakonissen Vertrauen, Geborgenheit und Kraft aus dem gemeinsamen Leben und dem gemeinsamen Glauben an Jesus Christus schöpfen. Hier machen sie die Erfahrung, was eine starke Glaubensgemeinschaft bewirken kann. Geleitet wird die Schwesternschaft von der Oberin und dem Rektor, die für die geistliche Prägung der Gemeinschaft sowie für die Verwaltung verantwortlich sind.

Im Mutterhaus werden die Schwestern mit allem versorgt, was sie zum Leben und Arbeiten brauchen. Sie erhalten Hilfe und Unterstützung bei der Erfüllung ihrer Aufgaben, erfahren Rückhalt in schweren Tagen und werden bei Krankheit medizinisch betreut und liebevoll gepflegt. Im Mutterhaus können sie sich zurückziehen, um in Zeiten der Stille neue Kräfte zu sammeln. Im Alter bietet es schließlich jeder Schwester einen Platz für den Ruhestand.

Bevor sie als Diakonissen in die Gemeinschaft der Schwestern aufgenommen werden, erhalten die jungen Frauen im Mutterhaus eine zweijährige Einführung und Ausbildung. Entsprechend ihrer Gaben und Fähigkeiten werden sie dann in die verschiedenen Einrichtungen der Hensoltshöhe gesandt. Außerdem können die Schwestern mit Aufgaben betraut werden, die sie in andere christliche Einrichtungen im In- und Ausland führen.

Das Mutterhaus Hensoltshöhe ist mit fünf weiteren Diakonissen-Mutterhäusern in Deutschland im Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverband e. V. zusammen-geschlossen. Außerdem bestehen historisch gewachsene Verbindungen zu Diakonissen-Mutterhäusern in der Schweiz, den USA, den Niederlanden, Ruanda, Brasilien und Japan.