Berufen zu einem außergewöhnlichen Leben

Das Leben in einer Schwesternschaft ist etwas Besonderes. Frauen, die sich dazu berufen wissen und bereit sind, sich ganz in den Dienst für Jesus Christus einzubringen, erzählen begeistert davon. Die Schwestern leben in Ehelosigkeit und empfinden die gemeinschaftliche Lebens- und Arbeitsweise als ein Stück Freiheit von den Dingen, Vorstellungen und Bindungen des bürgerlichen Lebens. Sie erleben den Reichtum einer geist-lichen Gemeinschaft, die sich durch gegenseitige Ergänzung, Hilfestellung, Ermutigung und Glaubensstärkung auszeichnet.

Die Diakonissen bringen vielfältige berufliche Fähigkeiten in die gemeinschaftliche Arbeit ein. Ihr Einkommen geben sie bis auf ein persönliches Taschengeld in eine Gemeinschaftskasse. Damit werden die Lebenshaltungskosten sowie die Gesundheits- und Altersversorgung finanziert, aber auch viele missionarische Aufgaben. Ein großer Teil des gemeinschaftlichen Einkommens wird in die Projekte und Einrichtungen der Hensoltshöhe investiert.

Die Entscheidung, Diakonisse zu werden, verlangt reifliche Überlegung und Selbstprüfung. Am wichtigsten sind dabei der Glaube und die Gewissheit, von Christus gerettet und erlöst worden zu sein. Jede Frau, die Diakonisse werden will, sollte sich sicher sein, dass Gott sie zu diesem Dienst berufen hat. Gottes Liebe, die sie selbst erfahren hat, macht sie fähig, die Menschen zu lieben und den Dienst an ihnen von Herzen zu erfüllen.

Seit es Christen gibt, hat es Gemeinschaften gegeben, die der Glaube zusammengeführt hat und die durch ihren Glauben anderen Menschen helfen konnten. So ist die Schwesternschaft der Hensoltshöhe voll guten Mutes, ihren Auftrag auch in Zukunft zu erfüllen. Frauen, die sich für ein Leben als Diakonisse interessieren, können den Alltag auf der Hensoltshöhe kennenlernen, bevor sie ihre Entscheidung treffen.