Warum ich gerne Diakonisse bin!

„Weil Gott für mich erfahrbare Wirklichkeit wurde und ich dadurch eine persönliche Beziehung zu ihm bekam. Er hat mich zu dieser Lebensform berufen und beauftragt. Meine Erfahrung in den fast 40 Jahren als Diakonisse ist, dass ich von meinem Herrn immer mehr bekam als ich gegeben habe. Dadurch ist mein Vertrauen zu ihm tiefer und fester geworden. Aus diesem Grund bin ich bis heute gern Diakonisse.“

Gertraud Fischer

 

„Ich bin gern Diakonisse, denn das ist - nach meiner Erkenntnis -der Wille Gottes für mein Leben. Seit ich diesem Plan Gottes zugestimmt habe - das war 1987 -, ist mein Leben zur Ruhe und zur Erfüllung gekommen. Das Diakonisse-Sein macht mir Freude. Meine Tracht spricht ohne Worte von der Zugehörigkeit zur Gemeinde Jesu. Ich möchte mit meinem Leben Gottes Liebe transparent machen und die Menschen motivieren, auch diesen wunderbaren Herrn kennenzulernen.“

Liselotte Meier

 

„Ich habe mir immer viele Kinder gewünscht. Wie hätte Gott mir diesen Wunsch besser erfüllen können?! Täglich habe ich mit Kindern verschiedenster Nationen und aller Altersgruppen in Kindergarten, Kinderstunde, Jungschar und Teenagerkreis zu tun. Dazu weiß ich mich in meiner Arbeit von den Gebeten meiner Mitschwestern getragen. Kann es etwas Schöneres geben, als Gottes Wort in Kinderherzen legen zu dürfen, sie ein Stück ihres Lebens begleiten zu können und Gottes Liebe an sie weiterzugeben?“

Karola Grottenmüller

 

„Weil sich das, was ich als junger Mensch als Berufung empfunden und erlebt habe, im Lauf der Jahre als tragfähige Basis erwiesen hat (nicht mein Erleben, sondern seine Berufung).
Weil mein Glaube sich nur an einem ganz konkreten Ort bewähren kann, und dieser konkrete Ort ist für mich die Schwesternschaft.
Weil Gott mir auf diesem Weg ungeahnte Freiheiten geschenkt hat, für ihn da zu sein, und ich selber daran gewachsen bin.
Weil ich in tiefen und oberflächlichen Beziehungen getragen bin, die Teil meiner Biographie geworden sind.“

Sieglinde Porst