Diakonissen – Botschafterinnen des Glaubens

Die Hensoltshöhe mit der heutigen Vielfalt ihrer Einrichtungen und Angebote ist maßgeblich das Werk einer Gemeinschaft evangelischer Schwestern. Die Diakonissen haben hier seit Generationen Aufbauarbeit geleistet und prägen bis heute die verschiedenen Aktivitäten.

Waren Diakonissen früher in vielen Städten – vor allem im Umfeld von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Kindergärten und Schulen – ein gewohntes Bild, sind sie heute in der öffentlichen Wahrnehmung selten geworden. Kaum jemand weiß noch, welche Bedeutung ihnen als Pionierinnen der modernen Krankenpflege und der Verkündigung des Evangeliums durch Frauen zukommt.

Die erste Diakonissenanstalt wurde als Reaktion auf die sozialen Probleme des frühen Industriezeitalters im Jahr 1836 in Kaiserswerth gegründet. Damit verband sich die bahnbrechende Idee, Frauen als qualifizierte Helferinnen im
Dienst der Kirche zur Bekämpfung sozialer Not, zur Erziehung von Kindern und zur Krankenpflege einzusetzen. Genauso bahnbrechend war es für die damalige Zeit, dass Frauen predigten und Andachten hielten. Im Vandsburger Werk, dem 1899 in Ostpreußen gegründeten Diakonissen-Mutterhaus, wurde der Hauptakzent auf die missionarische Diakonie gesetzt – die Verbindung von Glaube und Nächstenliebe. Von Vands-burg kamen die ersten Diakonissen zur
Hensoltshöhe.

Aus den damaligen Anfängen entwickelten sich neue Formen sozialer und missionarischer Arbeit, die rasch zum Erfolgsmodell wurden. Tausende von Diakonissen verbreiteten die Diakonie im In- und Ausland und schufen damit auch wesentliche Grundlagen unseres heutigen Wohlfahrtsstaates. Auf der Hensoltshöhe ist die Tradition der missionarischen Diakonie lebendig und in die
Zukunft gerichtet.

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