Das Sanatorium Hensoltshöhe erhält die Re-Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 und QMS Reha (Version 2.0, Stand 4/2011). Diese gilt bis 11. März 2016.
Am 5. und 6. Februar 2013 erfolgte ein entsprechendes Audit durch die LGA InterCert Zertifizierungsgesellschaft mbH. Das Ergebnis des Prüfungsgremiums lautet: „Mit Bravour bestanden“. Es wurden keine Abweichungen festgestellt. Die Organisation hat ein effektives System zur Erfüllung ihrer Politik und Ziele aufgebaut und umgesetzt.
Folgende Bereiche wurden überprüft:
Das QMS-Reha Verfahren ist von der Bundesarbeits- gemeinschaft für Rehabilitation (BAR) anerkannt und erfüllt die Anforderungen nach § 20 Abs. 2a SGB IX. In § 20 Abs. 2a SGB IX ist festgelegt, dass die Spitzenverbände der Rehabilitationsträger nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 3 bis 5 SGB IX im Rahmen der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) für stationäre Rehabilitationseinrichtungen grundsätzliche Anforderungen an ein einrichtungsbezogenes Qualitätsmanagement (QM) nach § 20 Abs. 2a Satz 1 SGB IX sowie ein einheitliches, unabhängiges Zertifizierungsverfahren vereinbaren.


GUNZENHAUSEN – Die beiden FDP-Bundestagsabgeordneten Rainer Erdel und Dr. Erwin Lotter besuchten im Rahmen der „Altmühlrunde“ auch die Rehabilitations- und AHB-Klinik Hensoltshöhe. Sie wollten sich an der Basis informieren, ein Bild von der Praxis verschaffen und Vorschläge des Sanatoriums entgegennehmen.
Vor allem die Sparmaßnahmen der Krankenkassen und der Rentenversicherungsträger zu Lasten der Patienten war das Hauptthema, doch auch sie konnten keine konkrete Lösung anbieten. „Es müsste dringend ein zweiter Finanzierungsstock für die Pflege erstellt werden, wenn man bedenkt, dass in den kommenden Jahren die Zahl pflegebedürftiger Personen sich verdreifachen wird. Leider haben wir hier noch keine Lösung“, so Dr. Erwin Lotter. Dies ließ Helmut Gräbner, Verwaltungsleiter der Hensoltshöher Klinik, nicht gelten. „Es ist dringend Handlungsbedarf geboten. Es kann nicht sein, dass die Rehabilitation im Sinne von Schonung und Anforderung zunehmend ein Balanceakt unter Zeitdruck wird und die Aggressivität bei Patienten und Personal sich reaktiv erhöhen“, so Gräbner.
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